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Schloss WaldGeschichte Schloss Wald

Um 1140 werden die Herren von Wald mit Udalschalk erstmals genannt. Sie hielten Wald als ein Lehen der Passauer Bischöfe. Von 1486 bis 1507 war Wald an Jakob von Hinterholz verpfändet, kam aber 1510 durch Kaiser Maximilian I an die Ritter von Greiß. Diese Familie wandelte die mittelalterliche Burg in ein wohnlicheres Renaissanceschloß um. Von 1687 bis 1782 waren Mitglieder der Familie Spindler von Hofeck die Schloßherren. Ihnen folgten bis 1817 die Grafen Fuchs. In diesem Jahr scheint kurzfristig als Besitzer Jérome Bonaparte, der Bruder Napoleons und ehemalige König von Westfalen, unter dem Namen Hieronymus Fürst von Montfort auf. Der nächste Eigentümer, Franz Freiherr von Pillersdorf, ließ auf einer Höhe hinter dem Schloß ein hufeisenförmiges Bergschloß in Angriff nehmen, doch muß dieses bald nach seiner Vollendung wieder abgetragen worden sein. Baron Friedrich Baratta-Dragom, ein Enkel von Karl Wilhelm Graf Haugwitz, übernahm schließlich das Gut, konnte es aber während der Weltwirtschaftskrise trotz massiver Holzverkäufe nicht halten. Bei der anschließenden Versteigerung im Jahr 1930 erwarb es Prinz Karl Auersperg-Breunner. Als altösterreichischer Adeliger verließ er Österreich kurz vor dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht. er lebte zuerst auf seinen Besitzungen in Jugoslawien und Ungarn und flüchtete dann nach Argentinien. Er kehrte erst nach dem Abzug der russischen Besatzungsmacht nach Österreich wieder zurück. Seine Familie besitzt und bewohnt das Schloß noch heute.