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Schloss SigmaringenGeschichte Schloss Sigmaringen

Das Schloss Sigmaringen, auch Hohenzollernschloss, ist ein ehemaliges fürstliches Residenzschloss und Verwaltungssitz der Fürsten zu Hohenzollern-Sigmaringen, in der gleichnamigen Stadt Sigmaringen, Baden-Württemberg (Deutschland). Im 11. Jahrhundert, dem Ende des Frühmittelalters, entsteht die erste Burganlage auf dem talabriegelnden Felsen. Unter den Grafen von Helfenstein ließ man um 1200 die Burg Sigmaringen umbauen, bzw. sie völlig neu in Buckelquaderbauweise bauen. Zwischen 1209 und 1258 ist Graf Gottried von Sigmaringen-Helfenstein und dessen Sohn Graf Gebhard von Sigmaringen-Pietengau bezeugt. 1258 tritt der Vetter Graf Gebhards, nämlich Graf Ulrich II. von Helfenstein als Besitzer der Burg von Sigmaringen auf. Graf Ulrichs II. Tochter Agnes heiratete Graf Ulrich I. von Montfort. Damit ging im Jahr 1272 Sigmaringen an die Grafen von Montfort. Graf Hugo V. von Montfort, Sohn des Grafen Ulrich I. von Montfort, verkaufte im Jahre 1290 die Burg mit der Grafschaft, der Stadt Sigmaringen, an Albrecht und Rudolf von Habsburg. Vor 1325 verpfändete Herzog Luipold von Habsburg die Burg und die Grafschaft Sigmaringen an die Grafen von Württemberg, später ging beides in deren Besitz.

Im Jahr 1399 schließlich übergibt Graf Eberhard von Württemberg sein Eigenbesitz, die Burg und Grafschaft Sigmaringen und die österreichische Pfandschaft Veringen seinem Onkel und Vertrauten, dem Grafen Eberhard III. von Werdenberg (1387-1416), genannt zu Heiligenberg, zu Lehen. Dessen Sohn Graf Johann IV. von Werdenberg (1416-1465) und seine Gemahlin Gräfin von Württemberg (ohne Zustimmung Württembergs verheiratet), erwerben 1459 die Grafschaft Sigmaringen samt Burg. Als geschickter Schachzug und zur Sicherung seines Besitzes erklärt er dieses bereits im Folgejahr als österreichisches Lehen. 

Johann von Hohenzollern-Sigmaringen (1578-1638), Sohn des Grafen Karl II., war von 1606 bis 1623 Graf von Hohenzollern-Sigmaringen. Die Familie wurde 1623 in den Reichsfürstenstand erhoben. Karl II war somit 1623 bis 1638 der erste Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen. Die fürstlichen Familie wurde durch die Gestapo zwangsweise ausquartiert und auf Schloss Wilflingen interniert. Wilflingen war während der Mediatisierung 1806 an das Haus Hohenzollern-Sigmaringen gefallen.