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Schloss HofenGeschichte Schloss Hofen

Der Hof bzw. Turm zu Hofen war seit 1218 Sitz gräflich-montfortischer Ministerialen und zugleich Burgmannensitz der über Hofen liegenden Burg Lochau (Alt-Hofen) und blieb bis 1451 montfortisch.

1452 wurde die Burg Alt-Hofen (identisch mit der urkundlich 1281 genannten Burg „Alt-Lochau“) der Ritter von Lochau durch einfallende Truppen des schwäbischen Städtebunds zerstört und 1456 ging es als Österreichisches Lehen an Jos Mündelin. Alt-Hofen besteht noch heute als Ruine auf einer bewaldeten Rückfallkuppe nordöstlich des Ortes Lochau über Schloss Hofen.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu einer rasch wechselnden Folge zunächst adeliger und seit 1898 bürgerlicher Besitzer (Allodifizierung im Jahr 1875).

Im Ersten Weltkrieg diente das Schlossgebäude als Reservespital, danach als Erholungsheim, Haushaltungsschule und im Zweiten Weltkrieg neuerlich als Lazarett.

1952 wird auf Schloss Hofen eine Gastgewerbe- und Hotelfachschule des Landes Vorarlberg in Betrieb genommen.

1971 kam es zum Ankauf durch das Land Vorarlberg und 1979 bis 1986 zu einer umfassenden Generalsanierung.