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Schattenburg


Schattenburg

Die Schattenburg ist das unstreitige Wahrzeichen der Vorarlberger Kreisstadt Feldkirch, auch die Montfort-Stadt genannt. Hoch oben, majestätisch, thront sie noch immer über der alten Stadt, diese und das gesamte Umland von hier beherrschend.

Sie gilt als eine der am Besten erhaltenen großen alten Burganlage in ganz Europa. Zum Namen ist dabei fest zu stellen, dass dieser nicht von Schatten, dunkel oder schattig, sondern von der alten Bedeutung des Schützens, Schirmens kommt, also die der Stadt Schutz gewährende Trutzburg.

Erbaut wurde die Burg um 1200 von Graf Hugo I. von Montfort († 1228), dem Gründer der Stadt Feldkirch und das bedeutendste mächtigste Dynastengeschlecht und Landesherr Vorarlbergs im Hochmittelalter. Sie wurden damit zum herrschenden Adelsgeschlecht. Die Schattenburg war Stammsitz der Grafen von Montfort.

Die Burg wurde im 14. Jahrhundert zunehmend Mittelpunkt der Herrschaft aus der Grafschaft (Montfort-)Feldkirch und damit zur Nachfolgerburg zu Alt-Montafon. Ebenso war er wohl auch der maßgebliche Auftraggeber für die Errichtung dieser tollen, massiven Burg oberhalb seiner Stadt. Von hier oben aus sollte sie den Untertanen Schutz und Geborgenheit sichern. Bis zum Appenzeller Krieg blieb die Burg, nach zweimaliger Belagerung, unbezwungen.
Jahrhunderte lang wohnte seine Familie und deren Erben, hier. Die Burg wurde immer wieder weiter ausgebaut, war die wichtigste westliche Befestigung im späteren Reiche der Habsburger.

Ihre Hauptaufgabe bestand damals darin, den Warenverkehr in den Süden und in den Osten zu kontrollieren und zudem als Grenzposten zu dienen.

Die Burg verfügt über eine der bedeutendsten historischen Waffensammlungen Österreichs.