Free Homepage Translation

SchattenburgGeschichte der Schattenburg

Die Schattenburg befindet sich oberhalb der Stadt Feldkirch in Vorarlberg in Österreich und ist mit dieser durch die ehemalige Stadtmauer verbunden. Die hochmittelalterliche Burg stellt eine der besterhaltenen Burganlagen Mitteleuropas dar.
Wie vielfach angenommen wird, geht der Name Schattenburg auf die Wehrvorrichtungen der Burg (schaten = Schutz) zurück. Die Burg verfügt über eine der bedeutendsten historischen Waffensammlungen Österreichs.

Erbaut wurde die Burg um 1200 von Graf Hugo I. von Montfort († 1228), dem Gründer der Stadt Feldkirch. Die Schattenburg war Stammsitz der Grafen von Montfort bis 1390.
Die Burg wurde im 14. Jahrhundert zunehmend Mittelpunkt der Herrschaft aus der Grafschaft (Montfort-)Feldkirch und damit zur Nachfolgerburg zu Alt-Montafon. Bis zum Appenzeller Krieg blieb die Burg, nach zweimaliger Belagerung, unbezwungen.
Von 1778 bis 1825 wurde die Burg als Gefängnis benutzt – mit 6 Arresten und einem Verhörzimmer. Der Kerkermeister wohnte damals in der Burg.

1825 konnte die Burg von der Stadt Feldkirch erworben werden. Der Stadt diente sie vorübergehend als Kaserne sowie bis 1914 als Armenhaus.

Durch den 1912 gegründeten Museums- und Heimatschutz-Verein für Feldkirch und Umgebung konnte die Burg gerettet und wiederbelebt werden. Seit 1916/17 beherbergt die Schattenburg das Feldkircher Heimatmuseum. Es ist das größte Heimatmuseum des Landes.

Am 17. November 1953 wurde die Burg wieder der Stadt übergeben, und am 7. Juni 1965 entging die Anlage nur knapp einer Brandkatastrophe.

In der Burg befindet sich ein bei Touristen äußerst beliebtes Restaurant. Von dessen Fenstern aus hat man einen sehr interessanten Blick über die Feldkircher Altstadt.