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PrimaresburgGeschichte Primaresburg

Der Gipfel des Franziskanerkogels wurde bereits von der Kupferzeit bis zum Mittelalter für Verteidigungszwecke genutzt. Die Primaresburg zählt zu den am frühesten erwähnten steirischen Wehrbauten. Die Primaresburg lag innerhalb jener 100 Königshuben (etwa 524 km²), die Kaiser Otto III um das Jahr 1000 dem Markgrafen Adalbero geschenkt hatte. Die Burg blieb aber weiterhin im Besitz der Wildoner, bis sie 1268 König Ottokar II als Folge einer steirischen Adelsverschwörung einzog und von Burggrafen verwalten ließ. Als die Böhmen 1276 aus der Steiermark vertrieben wurden, erhielten die Herren von Wildon die Burg wieder zurück. Zwei Jahre später gehörte sie Herrand von Wildon. Kurz nach 1300 erhielten die Stadecker sie als Pfandbesitz. Als diese um 1400 ausstarben, waren die Burgmauern bereits verfallen. Der Burgstall kam 1403 als Lehen des Stiftes St. Lambrecht an die Grafen von Montfort. 1415 gestattete Herzog Ernst der ritterbürtigen Familie Gradner sich beim Dorf Lankowitz einen Ansitz zu erbauen. Man vermutet, dass Ernst von Graden nach 1420 den alten Burgstall überbauen ließ, bevor er sich an Stelle des heutigen Schlosses Lankowitz einen schlossartigen Sitz errichtete. Die Primaresburg geriet bald in Vergessenheit, so dass ihre genaue Lage heute umstritten ist.