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Burg MannsbergGeschichte Burg Mannsberg

Wie Spuren einer Wallanlage und Bodenfunde zeigen, befanden sich hier bereits lang vor der Jahrtausendwende verschiedene Wehrbauten. Zwischen 1065 und 1075 schenkte der Tiroler Edelmann Adalbero seine Burg Magnesperc dem Bischof Altwin von Brixen. 1334 kam es zwischen dem Burgherrn und dem Grafen Ulrich V von Pfannberg zu einer erbitterten Fehde. Die Schrankbaumer hatten Dietmar den Mordax, einen Gefolgsmann der Pfannberger, gefangen genommen und auf Mannsberg eingekerkert. Hierauf belagerte Ulrich V die Burg, richtete schwere Zerstörungen an und nahm nun seinerseits den Burgherrn gefangen. Von 1340 bis 1362 war Hans Graf von Pfannberg Burgbesitzer. Als dieser als letzter seiner Familie starb, fiel Mannsberg als heimgefallenes Lehen wieder an den Landesfürsten. Aus dem folgenden Erbstreit ging Hugo Graf von Montfort-Bregenz, der mit der Tochter des letzten Pfannbergers verheiratet war, als Sieger hervor. Er wurde mit der Herrschaft belehnt. Mannsberg wechselte in der Folge noch mehrmals seine Eigentümer, befindet sich aber nach wie vor in Privatbesitz. In den Jahren 1994 bis 1999 wurden umfangreiche Renovierungen vorgenommen.