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Magdalena von Montfort und ihr Gemahl besaßen eine Reihe prächtig illuminierter Handschriften, die teils Magdalenas Namen, teils das Allianzwappen der Häuser Öttingen und Monfort tragen. Hierzu zählen mehrere deutschsprachige Gebetbücher aus dem frühen 16. Jahrhundert: Seitenstetten, SfB, Cod. 89; Antiquariat J. Günther, Hamburg (ehem. Schloß Harburg, Oettingische Bibliothek III. 2.8°.39); Wien, ÖNB, Cod. 2748; Nürnberg, GNM, 1737 und 4752a. Darüber hinaus besaß Magdalena von Montfort eine 'Schwabenspiegel'-Handschrift (München, SB, Cgm 3944) sowie an gedruckten Büchern eine Inkunabel von 1488 mit Heinrich Steinhöwels "Spiegel des menschlichen Lebens", wie ihr Besitzeintrag Magdalenna graffin zu montfortt geborne graffin zu öttingen bezeugt (http://www.mrfh.de/besitzer).

Gebetsbuch


Zum Besitz der Grafen von Montfort-Tettnang (und damit wohl auch zur Verfügung der späteren Landesherrin Magdalena) gehörten ferner noch die 1481 auf Tettnang geschriebnene 'Wigalois'-Handschrift (V), die sich heute in der Schloßbibliothek Pürglitz (Cod. l b 18) befindet, und der ehem. Donaueschinger Codex 145, eine Abschift der 'Sieben weisen Meister' aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, der einen Sterbeeintrag von Magdalenas zweitem Gemahl, Johann von Montfort-Tettnang-Rothenfels (gest. 1529), aufweist.