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Reitersiegel

Ein solches Wappen wird auch bei einem Anton III. von Montfort, Herr zu Bregenz, Tettnang und Argen, auch zu Offenberg und Egg (in Bayern), kurfürstlich bayerischer Generalfeldmarschall-Leutnant und Kommandant der Festung Ingolstadt, bezeugt, der es ca. 1707 von HRR Karl VI., Erzherzog von Österreich, verliehen bekommen haben soll.

Herrschaftliches Wappen

"- Als nemlichen einen etwas ablangen - unten rund in eine Spitze zusammenleufenden viergetheilten Schild, in dessen vorderer oberen, und hinterer unteren schwarzen Feidung ein Weiss oder Sielberfarber abwärts gekehrter halber Mondschein, dann in den hinteren oberen, und vorderen unteren Gelb oder Goldfarben Feidung ein zur rechten in Sprung gesetzter Schwarzer Hund, mit ausgeschlagenen Zungen, und einen goldenen Halsband zu sehen ist. Auf dem Schild ruhet ein zur rechten gekehrter ofener freyer, adelicher gecrönter Tuniers Helm, mit seinen anhangenden goldenen Kleinod, zur rechten mit einer gel[en] od [er] Gold[enen] zur lincken Weiss oder Sielberfarb, dann zu beiden seiten schwarz herablangenden Helm decken bekleidet. Ob dem Helm wachset nur rechten hervor der vorbeschriebene schwarze Hund."

Führungsberechtigung

"- Alermassen solch adeliches Wappen und Kleinod, in der mitte dieses unseres Königliches] und Erzherzögl[iches] Diplomatis gerahtet, und mit Farben eigentlich entworfen zu sehen ist. Gönnen und erlauben ihme Grafen Anton von Montfort, Herren zu Bregenz, Tettnang und Argen, auch zu Offenberg und Egg (in Bayern) kurfürstlich bayerischer Generalfeldmarschall-Leutnant und Kommandant der Festung Ingolstadt, dann dessen Brüdern, deren ehliche Leibes Erben, und derenselben Erbens Erben beederley Geschlechts, dass sie vorbeschrieben adeliches Wappen und Kleinod, mit welche dieselben zum Theil schon vorhin versetzen gewesen, nicht minder die rothe Wax Sieglung, von nun an zu allen künftigen Zeiten, in allen und jeden ehrlichen, und adelichen Sachen, Handlunen un Geschäften, zu Schimpf, im Streiten, Stürmer, Schlachten, Kämpfen Turnieren, Gestehen, Gefechten, Ritterspielen, Feldzügen, Panieren, Gezeiten aufschlagern, Innsiegeln, Petschaften, Kleinodien, Begräbnissen, Gemälden, und sonst an allen Irten und Enden nach ihren Ehren, Nothdurften, Willen und Wohlgefallen, ebenfalls gebrauchen und geniessen sollen, können und mögen...."