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Wappen und Helmzier

Die Montforter, die im Bereich des heutigen Vorarlberg (Feldkirch, Bregenz, Götzis), aber auch im süddeutschen Raum mehrere Herrschaften besaßen, verwendeten die Rote Kirchenfahne auf silbernem Grund als ihr Wappen. Ihr Name soll auf den lateinischen Ausdruck "mons fortis" zurückgehen, was soviel wie starker/wehrhafter Berg bedeutet. Sie vereinten erstmals mehrere Vorarlberger Gebiete unter ihrer Herrschaft. Die ersten farbigen Versionen des späteren Landeswappens tauchten Mitte des 14. Jahrhunderts in der Handschrift „speculum humanae salvationis“ und in der Zürcher Wappenrolle auf. In silbernem Schild befindet sich die rote dreilätzige Kirchenfahne, die am oberen Rand mit drei Ringen besetzt ist. Das Wappen war ursprünglich das Kriegswappen der Grafen von Montfort, in Friedenszeiten wurde eine schwarze Version verwendet, bei der die Balken, die das Wappen durchziehen, weiß waren.

Der Helm erscheint als Spangenhelm mit geschlossenem Gittervisier, wie er vom Hochadel getragen wurde. Rechts und links des Helms sind die Helmdecken zu sehen in der Form doppelter Akanthusblätter und in den Farben des Wappens: Rot und Weiss. Die Helmzier bildet ein Mannsrumpf in Rot mit markantem, bärtigen Kopf im Halbprofil mit Inhalt (Bischofsmütze) mit aufgesetzten Kugeln in Weiss und auf die weisse Mitra aufgesetzten goldenen Zierbändern.