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Heinrich, III. von Tübingen, I. von Montfort

Heinrich entstammte dem von den Pfalzgrafen von Tübingen abstammenden Geschlecht der Grafen von Montfort.

(http://fmg.ac/Projects/MedLands/)

Seine Eltern waren Hugo I. Graf von Montfort, und dessen zweite Gemahlin Mechthild von Wangen, der Churer Bischof Friedrich I. von Montfort war sein Neffe.

Heinrich war Dominikaner und von 1248 bis 1249 päpstlicher Pönitentiar. 1251 wurde er zum (Fürst)Bischof von Chur ernannt, jedoch erst 1268 geweiht.

Im Konflikt mit den Staufern stand er auf der Seite der Päpste. Es gelang ihm, sich gegen den rätischen Adel zu behaupten.

1255 besiegte er bei Domat (Ems) mit Hilfe seines Bruders Hugo II. von Montfort ein Bündnis der Freiherren von Rhäzüns, Freiherren von Belmont und der Montalt.

Er sicherte das Bistum durch den Bau von Burgen und förderte die Gründung von Klöstern.

1269 nahm er am Reichstag in Worms teil und weihte 1272, kurz vor seinem Tod, die Kathedrale von Chur.

(http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D12838.php)