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Burg HugofelsGeschichte der Burg Hugofels

Um 1440 ließ sich Graf Hugo XIII. von Montfort auf der Doppelburg nieder und veranlasste nach einem Brand ab 1462 großzügige Umbauten und Erweiterungen. Der Keller des Donjons wurde eingewölbt und die Südwand teilweise neu aufgeführt. Hier entstand ein neuer Zugang zum Wohnturm, der beiderseits durch Schießscharten geschützt wurde. Damals scheint die Burg aber bereits nur noch als Vorratshaus genutzt worden zu sein. Man zog offenbar das bequemere Leben auf der etwas tiefer gelegenen Burg Rothenfels vor.

Angeblich wurden beide Burgen 1525 während des Deutschen Bauernkrieges erfolglos von den Aufständischen belagert. Burgenkundlich bedeutsam ist hier die Überlieferung, Graf Wolfgang von Montfort habe sich mit seinen Knechten während der Belagerung für etwa 20 Wochen im Wohnturm verschanzt. Einige Forscher ziehen seit dem Ende des 20. Jahrhunderts die Funktion solcher starker Wohntürme (Donjons) und Bergfriede als Rückzugsorte bei Belagerungen in Zweifel.