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Pfalzgraf

Pfalzgraf Hugo II. von Tübingen erbte durch seine Heirat mit Elisabeth die Grafschaft Bregenz sowie weiteren Besitz in Churrätien, Tettnang und Sigmaringen. 1171 gründete er das Kloster Marchtal. Neben dem Ahnherren, Pfalzgraf Hugo, liegt ein Schild mit dem Wappen der Grafenfamilie, einer roten Kirchenfahne auf silbernem Grund.

Pfalzgraf

Die Brüder Friedrich II. († 1290, links), Heinrich III. († 1307, Mitte) und Wilhelm I. v. Montfort (†1301, rechts) hatten hohe geistliche Ämter inne. Friedrich und Heinrich amtierten im 13.

Jahrhundert als Bischof bzw. Dompropst von Chur, Wilhelm war als Fürstabt von St. Gallen in die politischen Wirren des Interregnums verwickelt.

Pfalzgraf


Graf Rudolf II. v. Werdenberg-Sargans († um 1322) stammte aus einer Seitenlinie der Grafen Montfort. Ihm gelang es, seinen Besitz durch die Heirat mit der Erbtochter Adelheid v. Burgau zu vergrößern. Er erhielt 1289 die Herrschaft Alpeck, später erwarb er Schmalegg sowie die Vogtei über das Kloster Pfäfers.

Die problematische historische Deutung der Porträts zeigt sich beispielhaft an der Darstellung Adelheids v. Burgau mit dem württembergischen Wappen, das eigentlich ihrem Ur-Großvater, Graf Ludwig III. von Württemberg (*1166, † um 1241), zustand. Die Entstehung des Gemäldes kann um 1720 datiert werden. Die jüngsten Dargestellten sind Graf Ernst v. Montfort (1700-1759), sein Bruder Joseph (1696-1708) und Sebastian Ernst (1684-1724), deren Großcousin.